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	<title>Blog Archive - Sabine Schröder Seminare</title>
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		<title>Von Unbehagen und Unsicherheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 May 2026 06:11:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/weggelaufen-von-unbehagen-und-unsicherheit/">Von Unbehagen und Unsicherheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de">Sabine Schröder Seminare</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p class="western">Gruselig ist das Empfinden von Unbehagen und Unsicherheit. Wer will das schon haben? Ganz ehrlich – ich nicht! So liegt es nahe, <span style="background: transparent;">alles zu </span><span style="background: transparent;">tun</span><span style="background: transparent;">, um das zu vermeiden.</span></p>
<p class="western">Und sie gehören zum Leben – auch zu meinem. Egal was ich bisher versucht habe, um diese Gefühle zu vermeiden, mit meinem Widerstand komme ich (mal wieder) nicht weiter.</p>
<p class="western">Doch jetzt erst einmal meine Frage an dich: Kennst du deinen Umgang mit Unbehagen und Unsicherheit? Was machst du dann, um sie zu vermeiden und nicht fühlen zu müssen? Schoko, Handy, Freud(-in) anrufen, (weg)atmen, Sport&#8230;?</p>
<h2 class="western">Eine kleine Übung</h2>
<p class="western">Hast du Lust zu forschen? Dann lade ich dich ein, von der Theorie ins praktische Erleben zu kommen und eine kleine Übung auszuprobieren. Vielleicht magst du dir für deine Beobachtungen einen Notizblock nehmen und notieren, was du entdeckst?</p>
<p class="western">Wozu das Ganze? Weshalb könnte dieses Forschen sinnvoll sein? Alles, was wir klarer erkennen und benennen können, verliert an negativer Wirkkraft, die das Unbewusste in uns hat.</p>
<p class="western">Erinnerst du dich an eine Situation in der du dich unbehaglich und unsicher gefühlt hast?</p>
<p class="western">Woran erkennst du Unbehagen/Unsicherheit? Was passiert dabei in deinem Körper?</p>
<p class="western">Wenn ich dem so nachgehe, tauchen weitere Fragen auf: Wie vermeide ich? Wie vermeidest du? Und weshalb?</p>
<h2 class="western">Wie mache ich das bisher</h2>
<p class="western"><span lang="de-DE">Ich kann meinen Wunsch nach Kontrolle wahrnehmen, der aus </span><span lang="de-DE">e</span><span lang="de-DE">inem Bedürfnis nach innerer Balance </span><span lang="de-DE">entsteht</span><span lang="de-DE">.</span></p>
<p class="western">Statt innezuhalten, flüchte ich mich in die Aktion. Statt zu atmen und zu fühlen und damit zu sein, finde ich Erklärungen und suche Lösungen. So versuche ich die Situation zu kontrollieren und das Fühlen zu verhindern.</p>
<p class="western">Kennst du so etwas auch von dir?</p>
<p class="western">Es gibt auch viele andere Strategien um das Fühlen zu vermeiden:</p>
<p class="western">Die Flucht nach vorne, Angriff bzw. Konfrontation, Rückzug und Kontaktabbruch, vermeiden jeglicher unangenehmer Situationen, wo Unbehagen und Unsicherheit entstehen könnten.</p>
<p class="western">Allen gemein ist, dass diese Strategien unser Potential einschränken und oftmals auf destruktive Weise anstrengend sind.</p>
<p class="western">Hier kann dir dein Körper wichtige Hinweise geben: Fühlst du dich oft müde und erschöpft? Hast du immer wieder Verspannungen, mit denen dein Körper dir zeigt, dass du festhältst oder dich zusammen reißt? Wo fehlt es dir an Geschmeidigkeit?</p>
<h2 class="western">Was ich für mich raus gefunden habe</h2>
<p class="western">Immer wieder mache ich die Erfahrung, dass aktuell das größte Geschenk an mich ist, wenn ich aufhöre nach (möglichst schnellen) Lösungen zu suchen. Wenn ich es schaffe, dem reflexhaften Wunsch nach dem Erarbeiten einer Lösung <b>erst einmal nicht</b> nach zu geben.</p>
<p class="western">Statt zu handeln, spüre ich bewusst hin. Ich übe, die Lücke zwischen Reiz und Reaktion zu erweitern. Ich bleibe da und fühle. Und – so banal es klingen mag – atme bewusst. Damit ist nicht weg atmen gemeint, sondern ein tiefes Atmen um das Fühlen zu unterstützen.</p>
<p class="western"><span lang="de-DE">Wenn ich nichts tue, außer anwesend zu sein und Unbehagen und Unsicherheit zuzulassen, dann komme ich in Verbindung </span><span lang="de-DE">mit dem, was ist, </span><span lang="de-DE">und es entspannt etwas </span><span lang="de-DE">in mir. </span><span lang="de-DE">Neue Möglichkeiten eröffnen sich.</span></p>
<h2 class="western">Lebendigkeit wagen</h2>
<p class="western">Mit Gefühlen und Emotionen leben zu lernen, anstatt sie zu blockieren, benötigt Mut, bewusste (korrigierende) Erfahrungen, zugewandte Achtsamkeit und Präsenz.</p>
<p class="western">Manchmal braucht es auch ein <span style="font-family: Liberation Sans, sans-serif;">„scheiß drauf“, ein Anerkennen, das lebendig Sein ein Abenteuer ist, und immer sein wird. </span></p>
<p class="western">Mir ist ganz wichtig: Unsicherheit und Unbehagen stellen kein Versagen dar. Sie sind wichtige Signale im Miteinander, die Teil unseres Menschseins sind.</p>
<p class="western">Wie Osho sagte: <em>Das Leben ist nicht ein Problem, das gelöst, sondern ein Mysterium, das gelebt werden möchte.</em></p>
<p class="western">
<hr />
<p>Gerne begleite ich dich dazu ein (weiteres) Stück deines Weges. In meinen Seminaren gibt es neben meiner körperorientierten, individuellen Begleitung die Gemeinschaft einer Gruppe, die Möglichkeiten der Co-Regulation und korrigierender Erfahrungen bieten.</p>
<p>Für ein Leben in Kontakt und Verbundenheit. Authentisch, berührbar &#8211; menschlich. </p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Meine nächsten Seminarempfehlungen dazu:</span><br /><strong>Ja zu mir. Nein und Grenzen</strong> <em>3.-7. Juni 2026</em> auf dem Lindenhof Nähe Tuttlingen. <br /><strong>Unverschämt lebendig</strong> <em>2.-5. Juli 2026</em> ebenfalls auf dem Lindenhof.</p>
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		<title>Druck aus Gewohnheit, Druck als Überlebensstrategie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Mar 2026 22:43:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wir leben in einer Gesellschaft, in der es normal zu sein scheint, unter Druck zu stehen. Wir sind dazu konditioniert, über Leistung und Anstrengung unser Leben zu bestreiten. Das funktioniert nach außen hin oft genug &#8211; irgendwie.</p>
<p>Je nachdem, wie stark und andauernd der Druck ist, passiert aber innerlich noch etwas anderes: wir trennen uns von unseren Gefühlen. Wir halten die Luft an. Wir drosseln unsere Wahrnehmung und unseren Körpersinn. Doch zu welchem Preis?</p>
<p>Der Preis ist eine Dauerspannung und ein hochtourig laufendes Nervensystem.</p>
<p>Beides etwas, was Verbindung verhindert und uns in der Illusion der Trennung verharren und „überleben“ lässt. Ein (zu) hoher Preis finde ich.</p>
<p>Ein weiteres Resultat davon: wir erschöpfen uns.</p>
<p><strong>Mangel an Verbindung</strong></p>
<p>Der Mangel an Verbindung interessiert mich und ich forsche nun schon eine Weile damit. Gestern war ich z. B. zu einer Abendrunde draußen in der Natur unterwegs. Schon bald merkte ich, dass ich mich erschöpft fühlte und die Motivation spazieren zu gehen sank und einem inneren Kampf wich. Ich wollte diese Erschöpfung nicht.</p>
<p>Und was mache ich, wenn ich etwas nicht will und in den eigenen Vorstellungen gefangen bin? Ich gehe in den Widerstand mit der Situation und beginne mich unter Druck zu setzen. Antrieb über Anstrengung. Eines meiner Überlebensmuster im Einsatz.</p>
<p>Kennst du dieses Verhaltensmuster? Wo in deinem Alltag widerfährt dir ähnliches?</p>
<p><strong>Was gibt es zu (ver-) lernen?</strong></p>
<p>Der erste Schritt in die Veränderung ist wahrzunehmen: was mache ich da eigentlich?</p>
<p>Ich hatte keinen Termindruck, doch ich war damit beschäftigt „etwas“ – in diesem Fall meinen Spaziergang – hinter mich zu bringen, um dann wieder zuhause sein zu können.</p>
<p>Meine Übung war auf diesem Spaziergang, immer wieder stehen zu bleiben, innezuhalten, sobald ich merkte, dass ich mich schon wieder anstrengte und mein Körper sich über Erschöpfung bemerkbar machte. In der Regel konnte ich dann feststellen, dass ich mich wiederholt im Getrieben-Sein erlebte, innerlich immer wieder mit dem Ziel beschäftigt war, anstatt mit dem Moment in Verbindung zu sein. Ich merkte, dass ich meinen Körper „benutzte“ für die Idee eines Spaziergangs mit dem Ziel, diesen &#8222;hinter mich zu bringen&#8220; &#8211; innerlich abwesend, kämpfend. Krass oder?</p>
<p>Ich vermute, dass Zustände wie Burnout viel damit zu tun haben, geradezu chronisch außer sich zu sein. Mit Zielen befasst und mit Durchhalten. Tatsächliche oder vermutete Pflichten hinter sich zu bringen. Sich zu veräußern über einen erlernten Druck und dem langfristig oftmals krankmachenden Vermeiden zu Fühlen.</p>
<p><strong>Was könnte Druck mit Überlebensstrategien zu tun haben?</strong></p>
<p>Ich gehe davon aus, dass Druck eine Überlebensstrategie ist. Überlebensstrategien entstehen zu großen Teilen in Zeiten, in denen wir altersbedingt keine Alternativen hatten, um mit herausfordernden Situationen anders umzugehen. Sie sind alt, laufen oftmals automatisch ab und gehören in eine andere Zeit.</p>
<p>Um sich heute für neue Möglichkeiten öffnen zu können, braucht es die Fähigkeit, den eigenen Körper und seine Sinne mit ihren Hinweisen wahrzunehmen. Es braucht die Bereitschaft und den Mut, Gewohntes zu unterbrechen, langsam zu werden, um in einer tieferen Verbindung mit sich selbst, neue Möglichkeiten im eigenen Verhalten zu entdecken.</p>
<p>Ein Grund, weshalb ich so eine begeisterte Körpertherapeutin bin. Denn genau dort, setzen die in meinen Seminaren angebotenen Erfahrungsräume an.</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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		<title>Nicht einsteigen!</title>
		<link>https://sabine-schroeder-seminare.de/nicht-einsteigen/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2026 13:17:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es gibt sie – diese Züge. Sie begegnen uns täglich. Und das, was mich daran fasziniert ist, dass auf diesen Zügen nicht steht: <strong>Nicht einsteigen!</strong></p>
<p>Ganz im Gegenteil, es scheint selbstverständlich, den Zug „zu nehmen“.</p>
<p><strong>Wovon schreibe ich?</strong></p>
<p>Ich schreibe von Situationen im täglichen Leben, die Irritationen hervorrufen. Situationen, auf die ein Teil von uns wie selbstverständlich „aufspringt“ und sich von ihnen vereinnahmen lässt. Darin liegt eine Gewohnheit und die Geschichte, die wir uns dazu oftmals sehr plausibel selbst erzählen und die in der Regel schon sehr alt ist.</p>
<p>Ein Beispiel: Ich rege mich über etwas auf, was ich nicht in Ordnung finde. Wenn ich die Situation persönlich nehme, passiert es leicht, dass ich mich mit meinem Ärger identifiziere. Dadurch erlebe ich mich als Opfer der Situation. Ich habe das Bedürfnis mich zu wehren und konfrontiere den/die Urheber:in mit meiner „Beschwerde“. Ich mache ihn/sie durch meine emotionale Ladung, zum/zur Täter:in. Die Wucht, die in meiner „Beschwerde“ liegt, lässt wiederum mein Gegenüber zum Opfer werden. Das niedere Drama nimmt seinen Lauf.</p>
<p><strong>Woraus entsteht emotionale Ladung?</strong></p>
<p>Emotionale Ladung wird aus alten Geschichten gespeist und deren unverarbeiteten Verletzungen. Oft sind sie an tief verankerte Glaubenssätze (Überzeugungen) gekoppelt, die zum Beispiel so lauten können: &#8222;Ich bin nicht wichtig!&#8220;. Daraus entstehenden tief verinnerlichte Befürchtungen wie: &#8222;Ich werde nicht gesehen&#8230; Ich werde nicht gehört.&#8220;</p>
<p>So entsteht eine Ladung, durch die die Reaktion bei weitem heftiger wird, als es der gegenwärtigen Situation angemessen wäre.</p>
<p><strong>Angemessen?</strong></p>
<p>Allein dieses Wort erzeugt in mir Widerstand. „Angemessen“&#8230; So oft wurden in frühen Jahren Bedürfnisse herunter gespielt und/oder abgewertet, weil mein Umfeld sich damit nicht auseinandersetzen wollte oder konnte.</p>
<p>Ein neues, gesundes Maß zu entwickeln, braucht Übung. Und korrigierende Erfahrungen.</p>
<p><strong>Nicht</strong> <strong>einsteigen</strong></p>
<p>Ja, es gibt sie – diese Situationen, die uns in den Kampfmodus versetzen und nicht selten weiteres Leid erzeugen.</p>
<p>Wie viel Energie folgt da welcher Aufmerksamkeit? Und wo führt mich meine Aufmerksamkeit hin?</p>
<p>Es braucht Achtsamkeit, die Fähigkeit innezuhalten, was regelmäßiges Üben/Praxis fordert, um der reflexhaften Gewohnheit einen solch (alten) Zug zu besteigen, zu widerstehen. Zu erkennen, dass das gerade ein Zug ist, der da naht. Und Bewusstheit darüber, dass ich (zunehmend) in der Lage bin, zu entscheiden: steige ich (mal wieder) ein und lasse mich ein weiteres Mal von alten Geschichten bestimmen? Oder gelingt es mir innezuhalten, bewusst zu wählen und neue Möglichkeiten erwachsen zu lassen durch meine Entscheidung: Nicht einzusteigen!</p>
<p> <strong>Unter die Räder gekommen</strong></p>
<p>Manchmal jedoch trifft es uns wie ein Blitz. Eine überraschende Situation, ein unerwarteter Kommentar und in Lichtgeschwindigkeit landet etwas tief in uns, fernab von der Möglichkeit noch wählen zu können. Wir sind &#8222;unter die Räder&#8220; geraten. <br />In Sekundenbruchteilen kann es uns innerlich zerlegen. Wir fühlen uns fragmentiert. Unsere Kraft bricht weg. Große innere Not breitet sich aus. Funktionieren fällt schwer. Wir sind wie gelähmt und aus unserer Mitte gefallen.</p>
<p data-start="3111" data-end="3207">Dann braucht es zuerst eines: Erkennen. Mitgefühl mit uns selbst und Anerkennung für unsere Not.</p>
<p data-start="3111" data-end="3207">Es braucht Zeit. Drucklosigkeit. Die innere Erlaubnis zu Rückzug.<br data-start="3250" data-end="3253" />Und idealerweise Co-Regulation – den Kontakt mit einem zugewandten, schwingungsfähigen Menschen, über den Verbundenheit wieder erfahrbar wird. Auch hier eröffnet sich die Möglichkeit einer korrigierende Erfahrung.</p>
<p data-start="3427" data-end="3529">Wichtig zu wissen ist: es kann Tage dauern, bis der Stress der Aktivierung Schicht für Schicht abfließt.</p>
<p data-start="3531" data-end="3576" data-is-last-node="" data-is-only-node="">Die gute Nachricht ist: Es geht vorbei!</p>
<p>&nbsp;</p></div>
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			</div></p>
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		<title>Gefühle und Regulation</title>
		<link>https://sabine-schroeder-seminare.de/gefuehle-und-regulation/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jan 2026 20:19:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/gefuehle-und-regulation/">Gefühle und Regulation</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de">Sabine Schröder Seminare</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Wenn wir von Regulation sprechen, denken die meisten von uns vermutlich daran, „unangenehme“ Gefühle beenden oder kontrollieren zu können. Gefühle wie Trauer, Scham, Wut oder Angst – ebenso wie Empfindungen von Schmerz, Unsicherheit, Ohnmacht oder Überforderung, um nur einige zu nennen.</p>
<p>Was uns dabei oft weniger in den Sinn kommt: Auch ein gewünschtes und willkommenes Gefühl wie Freude kann unter Umständen Regulation brauchen. Vielleicht kennst du das auch – dieses vor Freude und Glück nicht einschlafen können. Etwas in dir findet schwer zur Ruhe, weil der innere Druck, den Freude und Glück erzeugen können, einer Entspannung entgegenwirkt.</p>
<p>In diesem Zusammenhang möchte ich eine Möglichkeit der Regulation vorstellen, die ich unlängst für mich entdeckt habe. Unser „Sozialnerv“, der Vagus (im vorderen Ast des Parasympathikus), hat in den letzten Jahren zunehmend Aufmerksamkeit bekommen. Wir wissen, dass dieser Nerv vor allem im oberen Bereich unseres Körpers verortet ist. Konkret bedeutet das, dass wir ihn unter anderem über den Kiefer, das Gesicht, die Augen, den Nacken, den Brustraum, den Bauch sowie über bewusstes Atmen stimulieren können – was regulierend wirken kann.</p>
<p>Mich selbst fasziniert dabei besonders der Mundraum, der Bereich um Kiefer und Wangen. Ich glaube z. B., dass es kein Zufall ist, dass viele von uns versuchen, sich über Essen zu regulieren. Eine Form oraler Beruhigung, die sich vielleicht auch im Griff zur Zigarette zeigt. Schon als Säuglinge bekommen wir einen Schnuller zur Beruhigung in den Mund gesteckt, oder als Kleinkind eine Breze, an der wir &#8222;nuckeln&#8220; können.</p>
<p>Was ich für mich entdeckt habe, ist, wie entspannend und sinnlich sich der bewusste Kontakt meiner Wange und eines Teils meines Mundes mit dem Kopfkissen in Seitenlage anfühlt. Die Assoziation, die dabei in mir aufkam, war: Vielleicht erinnert sich etwas in mir daran, wie ich mich als Säugling an die Brust meiner Mutter geschmiegt habe.</p>
<p>Vielleicht hast du Lust, das einmal ganz bewusst auszuprobieren?</p>
<p>Sicher ist: Es gibt Möglichkeiten, sich auf gesunde Weise zu regulieren. Unser Körper ist in der Lage, uns dorthin zu führen. Ein Grund, weshalb ich so leidenschaftlich Erfahrungsräume anbiete, die uns über den Körper erinnern lassen, was uns in eine innere Balance bringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><!-- /divi:freeform --></div>
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			</div></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/gefuehle-und-regulation/">Gefühle und Regulation</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de">Sabine Schröder Seminare</a>.</p>
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		<title>Beziehungsgarten und Liebesdinge</title>
		<link>https://sabine-schroeder-seminare.de/beziehungsgarten-und-liebesdinge/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Nov 2025 15:36:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/beziehungsgarten-und-liebesdinge/">Beziehungsgarten und Liebesdinge</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de">Sabine Schröder Seminare</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Vor vielen Jahren habe ich das Buch: Die Insel der Linkshänder von Alexandre Jardin verschlungen. Es erzählt von Jeremy, der endlich Emily – der Frau, die er seit Jahren verehrt – für sich gewinnen kann. Eine Zeit voller Glück bricht an – und findet bald ihr Ende. Jeremy erkennt, dass der graue Alltag letztlich sogar die größte Liebe zerstören kann. Dann stößt er auf eine geheimnisvolle Insel, deren Bewohner von einer „Gesellschaft der Liebe“ träumen. Jeremy und Emily brechen dorthin auf, um in dem Umfeld und mit Hilfe der Rituale auf der Insel ihrem Leben zukünftig der Liebe zu widmen&#8230;</p>
<p><!-- /wp:post-content --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Dort gibt es zum Beispiel ein eigenes Beziehungstier, das bei dem Paar lebt, ähnlich einem kleinen Äffchen. An seinem Befinden können die Partnerinnen und Partner sehen, wie es aktuell um ihre Liebe steht.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Hast du gerade das Glück, in einer Paarbeziehung zu sein, mit einer Person, die dir am Herzen liegt? Was glaubst du, wie es eurem „Äffchen“ gerade geht? In welchem Zustand befindet sich euer Beziehungsgarten?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Im Buch wird deutlich, wie anspruchsvoll es ist, das, was einem an dem/der anderen so kostbar ist, lebendig zu erhalten, weil es im Alltag verloren zu gehen scheint. Termine, Erledigungen, Arbeit, Hobbys, das Bedürfnis nach Zerstreuung, Kontakte, die gepflegt werden wollen – all das lenkt ab und kann den Beziehungsgarten zuwachsen lassen.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ich gehe davon aus, dass das viele von uns kennen, die Beziehung leben. Doch wie finden wir immer wieder Zeit und Raum, uns an die Liebe zu erinnern? Wie gelangen wir ins Spüren, hinein in eine Entschleunigung – ohne die Angst, aus Erschöpfung weg zu schlafen wenn es ruhiger wird, oder z. B. mit großem Energieaufwand unter Druck zu versuchen einander wieder nah sein zu können?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wie schaffen wir einen Ausweg aus dem Teufelskreis?</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Die Liebe braucht Zeit und Raum und Entspannung. Sie braucht Zwischenräume, die als Übergänge dienen können. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Wir wiederum brauchen den Mut, ehrlich hinzusehen, wo wir in trennenden Gewohnheiten verhaftet sind. Nicht selten erfordert es bewusste Entscheidungen, uns von solchen Gewohnheiten zu lösen (z. B. das Handy abzuschalten) beziehungsweise sie Schritt für Schritt abzubauen. </p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Der Wechsel vom Alltagsbeschäftigt-sein hin zu einem erwartungsfreien Raum, in dem erst einmal gar nichts geschehen muss &#8211; das allein ist für viele schon eine große Herausforderung. Und wie ein Nadelöhr wollen auch diese Zwischenräume durchschritten werden, damit wir in eine andere Dimension der Verbindung zu uns selbst treten und aus diesem Selbstkontakt heraus den Kontakt mit unserem Partner oder unserer Partnerin wieder neu entdecken und einander begegnen können.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie herausfordernd das ist. Deshalb habe ich vor vielen Jahren den sinnlichen Paar-Retreat ins Leben gerufen – bewusst in der Zeit zwischen den Jahren bzw. zum Jahresbeginn vom 1.-6. Januar, wenn die Welt etwas stillsteht. Die Arbeit kann ruhen, die Erreichbarkeit ebenfalls. Mein Ansatz ist, einen Rahmen zu bieten, den ich gemeinsam mit Christian als Raum halte.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Was bedeutet &#8222;Raum halten&#8220;? Damit meinen wir ein Setting, das Angebote bereithält, die jeden von euch kontinuierlich ermutigen und unterstützen jenseits von Druck, allmählich in die Entschleunigung und Entspannung zu kommen. Durch unsere Präsenz erhaltet ihr kleine, feine Impulse in den angebotenen Settings – eine Art Geländer, eine Struktur, die den Selbstkontakt jenseits des gewohnten Beschäftigtseins erleichtert. Körperorientiert und individuell.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Ganz bewusst gibt es im Paar-Retreat Räume, in denen jeder und jede Zeit für sich hat. Darauf bauen Sequenzen auf, die als Begegnungsraum für die Beziehungsgartenpflege gedacht sind.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Das Motto des Paar-Retreats lautet: <strong>Die Lust, die aus Entspannung entsteht.</strong> Wir möchten euch hierfür begeistern, damit aus der Entspannung heraus das Interesse am Du jenseits von Kampf wieder erinnert und erfahren werden kann.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p>Untergebracht sind wir im gastfreundlichen Seminarzentrum Sonnenstrahl in Kißlegg. Dort gibt es dreimal täglich leckere Verpflegung, einen Saunatempel, viel Natur und einfach Raum zum Sein – fern des Alltags.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p>
<p><!-- wp:paragraph --></p>
<p><strong>Seid ihr euch das wert?</strong> Es gibt noch freie Plätze in einer Gruppe von maximal acht Paaren.</p>
<p><!-- /wp:paragraph --></p></div>
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		<title>Schuld, Scham, Angst: Wenn die Wut verstummt</title>
		<link>https://sabine-schroeder-seminare.de/schuld-scham-angst-wenn-die-wut-verstummt/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Oct 2025 11:26:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/schuld-scham-angst-wenn-die-wut-verstummt/">Schuld, Scham, Angst: Wenn die Wut verstummt</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de">Sabine Schröder Seminare</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Es war bei dem Seminar vergangenes Wochenende in der Schweiz „Wut: eine Herzensangelegenheit!“. Wieder einmal wurde deutlich, wie viel Mut es kostet, Wut überhaupt zuzulassen. Besonders für Menschen, deren Biografie sie gelehrt hat, dass die eigene Wut gefährlich ist; dass sie Schuld, Scham oder Ablehnung nach sich zieht. Dann erstickt die Wut, bevor sie sich zeigen kann. Der Kopf erinnert sich, doch der Körper bleibt stumm. Zurück bleibt ein Gefühl der Ohnmacht: Wer seine Wut nicht lebt, wird nicht ernst genommen. Und das tut weh.</p>
<p><strong>Mein eigenes Schweigen</strong><br />Wenn ich in mich hinein höre, finde ich das Verbot meiner Kindheit: Wut war nicht erlaubt, statt Verständnis erntete ich Vorwürfe. Schnell war ich schuld – ich erinnere mich nicht, dass meine Gefühle, meine Wut, jemals okay gewesen wären. So lernte ich, sie herunter zu schlucken und gegen mich selbst zu richten. Sich schuldig zu fühlen, ist eine Form von Kontrolle: Sie gab mir das trügerische Gefühl, die Situation im Griff zu haben – statt mich dem ausgesetzt zu fühlen, nicht gesehen oder beschützt zu werden. Sich selbst die Schuld zu geben, fühlte sich sicherer an, als die Verantwortung bei denen zu lassen, die mich hätten beschützen sollen.</p>
<p>Heute, wenn Zorn in mir aufsteigt, erstarre ich in der Regel. Ein Teil in mir verstummt, ein anderer ringt darum, „das Gesicht nicht zu verlieren“. Als ginge es um alles.</p>
<p><strong>Handlungsspielräume: Was es braucht</strong><br />Der erste Schritt ist Anerkennung. Anerkennung dafür, dass ich damals keine Unterstützung hatte, um ein stabiles „Ja“ zu mir selbst zu entwickeln. Anerkennung für den verunsicherten Teil in mir – und die Bereitschaft, ihn ins Herz zu schließen. Es erfordert Mut, Schuldgefühle zu spüren, Scham wahrzunehmen und zu fühlen, die Angst vor Ablehnung nicht weg zu drängen.</p>
<p><strong>Heilung durch Bezeugen</strong><br />Kein Wegatmen, kein Mantra, keine Ablenkung. Für mich hilft nur eines nachhaltig: Bezeugen. (Mit-)Fühlen. Das sind die Schlüssel, um alte Muster zu überschreiben – wie eine neue Matrix, die uns zurückführt zu unserem lebendigen, fühlenden Kern.</p>
<p><strong>Wut ist dein Gefühl – und deine Verantwortung</strong><br />Es ist in Ordnung, Mut und &#8222;Schwung&#8220; zu brauchen, um Wut in Kontakt zu bringen. Doch eines ist klar: Es ist deine Wut. Die Erwartung, dass andere sie für dich „lösen“, ist illusorisch.</p>
<p>Gleichzeitig stellt sich die Frage: Wie gehen wir als „Wutempfänger:innen“ damit um? Wut macht sichtbar, was sonst verborgen bleibt – Not, Verletzlichkeit, den Wunsch nach Verbindung. Vielleicht reicht es, sie zunächst einfach anzuerkennen. Sie an uns heran zu lassen. Uns berühren zu lassen, ohne sofort zu handeln – außer zu atmen und präsent zu bleiben. Eine innere Haltung zu entwickeln von: &#8222;Ich sehe, du bist wütend!&#8220;. Und anwesend zu bleiben, mit sich selbst in Verbindung&#8230;</p>
<p><strong>Eine Einladung zum Wachstum</strong><br />Es braucht nicht mehr als die Bereitschaft, immer wieder zu üben – und Menschen, die diesen Raum mit uns teilen. Mit all den Stolpersteinen, die uns fragen: Wie ernst ist es dir wirklich?</p>
<p>Ich freue mich auf jeden Menschen, der mit mir diese Spielräume erkundet – mit Neugier, Geduld und dem Mut, sich auf das Abenteuer des Fühlens einzulassen. Denn hier, in dieser Verwundbarkeit, beginnt echte Verbindung.</p>
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		<title>Eine Frage der Erlaubnis</title>
		<link>https://sabine-schroeder-seminare.de/eine-frage-der-erlaubnis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 13 Sep 2025 09:34:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><!-- divi:paragraph -->
<p>Vermutlich kennst auch du Zeiten, in denen das Leben dich herausfordert, innere Not spürbar wird und am eigenen Sein nagen. Der Geist neigt dazu, sich daran fest zu beißen, dreht sich im Kreis und vergrößert dabei die Not, die sich in Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Ängsten äußern kann.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Doch was wäre, wenn es hierbei um Achtsamkeit und ein bewusstes Verändern des Blickwinkels ginge? Um das Anerkennen dessen was ist, UND die Erlaubnis, sich trotzdem bewusst Momenten der Freude zuzuwenden. Ja, Freude! Das klingt zunächst paradox, den Fokus auf Freude zu richten, wenn es einem gerade so schwer geht. Doch gerade dann braucht es sie. Denn Freude nährt und schenkt Kraft. Freude, die wie ein heiliges Elixier die Zellen durchströmt, dass Herz zum Singen bringt und ein Aufatmen möglich macht.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Was sind deine Momente, in denen du in Kontakt kommst mit Freude? Kannst du spontan einen nennen, für den heutigen Tag? Und wenn nicht, was könnte dich erfreuen? Jetzt? Heute?</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Für mich habe ich festgestellt, dass es an meiner inneren Erlaubnis hängt, in herausfordernden Zeiten Glück zuzulassen und Freude zu leben. Dass es sich zum Beispiel nicht ausschließt, müde und glücklich zu sein. Mich der Müdigkeit hinzugeben, die Erschöpfung anzuerkennen und Momente von Glück und Freude zuzulassen. Das ist dann nicht die ausgelassene Freude, eher eine Freude wie ein stiller Gebirgssee — klar und energetisch Raum schaffend in dem, was sich in mir verkrampft hat, kämpft und eng geworden ist.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Manchmal gibt es nichts zu tun. Dann braucht es den Mut loszulassen und den Ort in dir aufzusuchen, an dem du nicht kämpfst. Still werden. Atmen. Sein. Um dann deine Aufmerksamkeit auf die Freude zu richten und das zu bemerken, was dir Freude bereiten könnte.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Und so gebe ich mir die Erlaubnis. Packe mein Bündel, schnüre meine Wanderschuhe und begebe mich auf einen Fernwanderweg. Ich liebe es, neue Wege zu erwandern. Ich werde unterwegs Freude kultivieren und die Erlaubnis glücklich zu sein im Fokus haben und dabei liebevoll die inneren Anteile an die Hand nehmen, die gerade meine Hand brauchen.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Ich wünsche dir Momente der Freude. Mögen sie als Samen in deinem inneren Garten landen und ihn zu einem bunten Zaubergarten voller Leben werden lassen.</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p>Ja! Lasst uns unmögliche Gärten pflanzen. Freund von Freiheit und Unsicherheit werden (wovon schon Beuys in seinem Text: Lebe, sprach).</p>
<!-- /divi:paragraph -->

<!-- divi:paragraph -->
<p></p>
<!-- /divi:paragraph -->

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<p></p>
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		<item>
		<title>Berührbare Grenzen</title>
		<link>https://sabine-schroeder-seminare.de/beruehrbare-grenzen-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Jul 2025 10:40:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://schroeder.malajdesign.com/?p=9047</guid>

					<description><![CDATA[<p>Grenzen bieten Schutz und haben eine wichtige Funktion, um uns überhaupt für Kontakt öffnen zu können. Doch manchmal begrenzen wir uns mit Gewohnheiten, die in der Vergangenheit nützlich waren, doch [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/beruehrbare-grenzen-2/">Berührbare Grenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de">Sabine Schröder Seminare</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Grenzen bieten Schutz und haben eine wichtige Funktion, um uns überhaupt für Kontakt öffnen zu können. Doch manchmal begrenzen wir uns mit Gewohnheiten, die in der Vergangenheit nützlich waren, doch aktuell eher hinderlich sind für das, wonach wir uns eigentlich sehnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dazu ein persönliches Beispiel von mir.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein mir vertrauter Schutz ist Stolz. Stolz macht unberührbar, Stolz sorgt für Trennung und damit für Abstand, Stolz ermöglicht mir, meinen Fluchtimpulsen zu folgen. Ich bewege mich zwar äußerlich nicht von der Stelle, doch innerlich gehe ich weg. Dadurch werde ich für mein Gegenüber unerreichbar. Äußerlich kühl, bin ich innerlich in großer Not. Doch dies darf keiner merken, „zu gefährlich“, hat mein innerer Aufpasser in frühen Jahren gelernt. Ich mache dicht. Werde unberührbar. „Du nicht“ lautet der innere Schwur. Stolz als ein Versuch, die Situation zu kontrollieren und unangenehme Gefühle zu vermeiden. Stolz auch als ein Versuch, die eigene Sprachlosigkeit zu kaschieren, um nichts Falsches zu sagen, mir keine Blöße zu geben.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was sind deine Schutzreaktionen in herausfordernden Situationen? Wie sorgst du für Abstand?</strong></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Findest du dich in dem Clown wieder, dem Alleinunterhalter, der stets einen flotten Spruch auf den Lippen hat?</li>



<li>Oder trägst du ein imaginäres Schild vor dir her, auf dem steht: keine Zeit, jetzt nicht. Ist Überforderung dein Abstandshalter?</li>



<li>Oder neigst du dazu in persönlichen Gesprächen zu referieren und/oder zu missionieren. Erklärst du den anderen die Welt und findest so Schutz vor Nähe und Berührbarkeit?</li>



<li>Oder sind deine Schutzstrategien Rückzug und Resignation, die dir zu einer persönlichen Gewohnheit geworden sind?</li>



<li>Bist du jemand, der in allem ein „zu“ findet? Zu schnell, zu laut, zu langweilig, zu leise, zu dick, zu dünn&#8230;, und dadurch die Latte so hoch legt, dass es unmöglich wird, dir als Mensch zu begegnen?</li>



<li>Ist Angriff dein Schutz, um nicht berührbar zu sein, oder Zynismus?<br>Oder findest du dich immer wieder in der Rolle des Retters…<br>oder in der Rolle des Opfers wieder?</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was steckt hinter einer solchen Reaktion?&nbsp;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Oft sind Erfahrungen aus unserer frühkindlichen Geschichte Ursache für verschiedenste Ängste. Verletzung und Schmerz (physischem oder psychischem), Überforderung, ausgeliefert sein und Beschämungen sind Beispiele, die mir hierzu einfallen. Um diese Erfahrungen nicht ein weiteres Mal über sich ergehen lassen zu müssen, entwickeln wir Schutzstrategien, die in Form von rigiden, unberührbaren Grenzen dafür sorgen sollen, dass wir die Kontrolle behalten und vermeintlich Unangenehmes in Zukunft vermeiden können.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Was ist die Konsequenz?</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Über diese rigiden Grenzen verhindern wir nicht nur mögliche unangenehme Erfahrungen, sondern auch Situationen und Begebenheiten, in denen wir uns entwickeln und neue, heilsame Erfahrungen machen könnten. Wir sind wie verhaftet in alten Geschichten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Wahrhaftiger, spontaner Kontakt fällt schwer, bzw. ist nicht möglich.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Überdruss und Lust auf mehr</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Je älter ich werde, desto klarer wird mir, wie diese Schutzmechanismen Entwicklung hemmen und für Trennung sorgen. Trennung in mir und Trennung im außen. Zum Glück gibt es da auch Überdruss in mir als Antrieb, mir meine Verhaltensmuster mal genauer anzuschauen. Kombiniert mit meiner langsam wachsenden Zivilcourage werde ich dabei zunehmend mutig. Ich vertraue mir mehr, und auch meinen Gefühlen. Das ist eine fundamentale Entwicklung. Ich lerne, wie lebendig, spannend und befreiend es sich anfühlt, an meinen Grenzen neue Erfahrungen zu sammeln. Ganz in meiner Zeit und in der Dichte, die mir in der jeweiligen Situation gerade möglich ist.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Berührbarkeit</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit „berührbar“ meine ich, Gefühle und Emotionen im Moment wahrnehmen zu lernen, mit ihnen zu sein, ihnen zu begegnen. Mit jedem Mal, wo ich das wage, wächst etwas sehr spürbar in mir. Und darauf bin ich wirklich stolz. Ich erkenne an, dass ich ein berührbares Wesen bin, mit vielen unterschiedlichen Gefühlen. Ich entdecke jenseits dessen, was ich gelernt habe, dass nichts davon falsch ist. Alles gehört zu mir. Da gibt es Freude, Schmerz, Angst, Trauer, Ärger, Überforderung, Lust, Wut u. v. m. Die Erfahrung, mit all dem sein zu können, und ja, es auch aushalten zu können, (so seltsam es klingen mag: scheinbar bedrohliche Situation zu überleben.) ist immer wieder tief berührend und bereichert mein Leben enorm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im Mitgefühl mit mir selber finde ich Worte für mich und mein Befinden. Ich entdecke Grenzen neu und &#8211; ja, ich ent-wickle mich. Meine Handlungsspielräume werden größer.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das fühlt sich klar an, zart und kraftvoll zugleich. Und ich entdecke, dass ich dort, wo es klare Grenzen braucht, dank dieser inneren Verbundenheit viel weniger kämpfen muss und mich bei weitem besser positionieren kann, als ich es je konnte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mich entscheiden zu können, immer wieder berührbar an scheinbar festgefahrenen Grenzen zu sein, das ist ein echtes Abenteuer.<br>Berührbare Grenzen &#8211; ein wichtiges Fundament für wahrhaftige Begegnung. Sie bieten die Möglichkeit, Trennung und Isolation in Kontakt und Leidenschaft zu wandeln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/beruehrbare-grenzen-2/">Berührbare Grenzen</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de">Sabine Schröder Seminare</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Selbstwirksamkeit und das innere Kind</title>
		<link>https://sabine-schroeder-seminare.de/selbstwirksamkeit-und-das-innere-kind/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Mar 2025 21:05:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://sabine-schroeder-seminare.de/?p=8652</guid>

					<description><![CDATA[<p>Hallo Du! Erlebst du dich selbstwirksam? Wenn nicht, was könnte dich daran hindern? Mir fällt gerade auf, vermutlich ist es nicht sinnvoll, „dass Pferd von hinten aufzusatteln“…. Selbstwirksamkeit Wenn ich [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/selbstwirksamkeit-und-das-innere-kind/">Selbstwirksamkeit und das innere Kind</a> erschien zuerst auf <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de">Sabine Schröder Seminare</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hallo Du!</h2>
<p>Erlebst du dich selbstwirksam? Wenn nicht, was könnte dich daran hindern? </p>
<p>Mir fällt gerade auf, vermutlich ist es nicht sinnvoll, „dass Pferd von hinten aufzusatteln“…. </p>
<p><b>Selbstwirksamkeit</b> </p>
<p>Wenn ich dazu das Internet befrage finde ich: </p>
<p>In Psychologie der Werte: &#8222;….die subjektive Gewissheit einer Person, neue oder schwierige Anforderungssituationen auf Grund eigener Kompetenzen bewältigen zu können. Oftmals hängt es gerade von dieser Überzeugung ab, ob man das, was man sich vornimmt, auch tatsächlich erfolgreich meistert.&#8220; </p>
<p>Im Lexikon der Psychologie: &#8222;Unter Selbstwirksamkeit versteht die kognitive Psychologie die Überzeugung einer Person oder Gruppe, auch schwierige Situationen und Herausforderungen aus eigener Kraft erfolgreich bewältigen zu können. Der Psychologe Albert Bandura entwickelte die Theorie der self-efficacy, zu deutsch Selbstwirklichkeitserwartung.&#8220; </p>
<p>Passend dazu das Zitat von Henry Ford: <br />
„Egal ob du denkst, du schaffst es, oder du schaffst es nicht – du wirst recht behalten.“ </p>
<p>Was ich dazu noch finde ist der „Bannister Effekt“. Ein Medizinstudent und Läufer der am 6. Mai 1954 das bisher Unmögliche schaffte, eine Meile unter 4 Minuten (3 Minuten 59,4 Sekunden) zu laufen. Der Bannister Effekt beschreibt die Tatsache, dass Menschen oft nur deshalb etwas nicht schaffen, weil eine Gesellschaft glaubt, dass es unmöglich ist. (aus: Wirtschaftspsychologische Gesellschaft). Unbewusste Glaubenssätze beziehungsweise Überzeugungen werden u. a. so geprägt. </p>
<p><strong>Was für einen Zusammenhang gibt es hierbei mit dem inneren Kind?</strong> </p>
<p>Hilflosigkeit und Ohnmacht ist das Gegenteil von Selbstwirksamkeit und sind, so traurig es klingt, erlernt. Ihre Wurzeln liegen meist in der Kindheit. Kinder brauchen Ermutigung um Neues zu wagen, Zutrauen zu entwickeln und gleichzeitig Hilfe bei der Regulation, wenn etwas noch nicht klappt oder nicht möglich ist. Als heranwachsendes Wesen sich zunehmend selbstwirksam zu erleben und über Versuch und Irrtum Erfahrungen zu machen und darin gefördert zu werden ist nachhaltig prägend. Es hilft uns als junge Menschen eine innere Stärke zu entwickeln, die uns möglich macht zu expandieren und uns in Unbekanntes beherzt mit unseren Gaben und Fähigkeiten weiter zu entwickeln und zu entfalten. </p>
<p>Erleben wir uns identifiziert mit unseren kindlichen Anteilen, die häufig mit Hilflosigkeit, Ohnmacht und Überforderung konfrontiert waren, haben wir genau das gelernt. Nämlich chronisch hilflos und ohnmächtig zu sein. Sich das ggf. einzugestehen ist schmerzhaft, wichtig und der erste Schritt auf dem Weg aus dem unbewussten Verhalten. Es ist ein erlerntes Muster. Die gute Nachricht ist jedoch, dass wir dieses Muster verändern können. Sind wir gefangen, weil unbewusst in diesem Muster, ist es uns nicht möglich zu erkennen, dass wir heute ganz andere Möglichkeiten als damals zur Verfügung hätten. Wir sind identifiziert mit dem inneren Kind, wiederholen das Szenario von damals und bleiben in Frustration und Resignation stecken. Alte, negative Glaubenssätze bestärken diesen destruktiven Zustand. </p>
<p><strong>Was gibt es zu lernen?</strong> </p>
<p>Das Erste und Wichtigste ist: immer früher mitzubekommen, wenn wir als heute Erwachsene „in das innere Kind gerutscht“ sind. Das passiert und ist zutiefst menschlich. Wichtig ist, wie schnell wir bemerken, dass die kindlichen Emotionen und Gefühle uns gerade völlig vereinnahmen und uns handlungsunfähig erscheinen lassen. </p>
<p>Die von mir so geschätzte innere Kind Arbeit hat u. a. damit zu tun, diese kindlichen Anteile wahrzunehmen, sie zu bezeugen, Mitgefühl für diese Gefühle/Emotionen zu zulassen und dann mit dem inneren Kind an der Seite Neues zu wagen und damit Selbstwirksamkeit zu ermöglichen. </p>
<p>Das klingt vermutlich sehr theoretisch und gleichzeitig logisch. Die Lösung liegt jedoch nicht in der Logik. Es braucht ein Sich-Einlassen, und Abholen des verunsicherten inneren Kindes. Mitgefühl, Berührbarkeit und erst wenn das innere Kind mit im Boot ist, vorwärts zu gehen in neue Gefilde. Das braucht Zeit, immer wieder deine bewusste Entscheidung zu differenzieren, wohlwollende Spiegel und Übung. Die von mir angebotenen Erfahrungsräume in meinen Seminaren und die Gruppe können dich hierbei unterstützen. </p>
<p>Die Seminare <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/seminare/seminare-fuer-maenner-frauen-singles-paare/heilung-fuer-dein-inneres-kind/">Heilsames für dein inneres Kind </a>und <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/seminare/seminare-fuer-maenner-frauen-singles-paare/wut-eine-herzensangelegenheit/">Wut &#8211; eine Herzensangelegenheit!</a> als auch die Seminare: <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/seminare/seminare-fuer-maenner-frauen-singles-paare/unverschaemt-lebendig-2/">Unverschämt lebendig</a> und <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/seminare/seminare-fuer-maenner-frauen-singles-paare/nein-und-grenzen-ja-zu-mir/">JA zu mir!</a> mag ich dir hiermit ans Herz legen. Für Frauen gibt es mein Herzstück, das <a href="https://sabine-schroeder-seminare.de/jahresgruppe/jahrestraining-fuer-frauen/">Frauenjahrestraining</a>. Im Oktober beginnt das 13 ! Frauenjahrestraining. Noch gibt es freie Plätze. </p>
<p>Ohne Selbstwirksamkeit werden wir zum Spielball anderer. Wir erleben uns ohne Hoffnung, bleiben in Passivität verhaftet auf ungesunde Weise abhängig von anderen Menschen. </p>
<p><strong>Selbstwirksamkeit fängt im Kleinen an</p>
<p></strong>Gelingt es dir dich gut zu versorgen? Mit einem gesunden, nahrhaften Essen. Wohltuender Bewegung. Ausreichend Schlaf. Deine Handynutzzeiten zu verringern&#8230; </p>
<p><strong>Selbstwirksamkeit im Kontakt:</strong> Dazu gehört auf Menschen zu gehen zu können und dich mit Menschen zu umgeben, mit denen du dich wohl fühlst und dich weiter entwickeln kannst. Oder auch den Arbeitsplatz oder den Wohnort zu wechseln, etwas zu beenden, wo du dich schon lange nicht mehr wohlfühlst und nur noch am aushalten bist&#8230;… um ein paar Beispiele zu nennen.</p>
<p>Wovon ich mich klar in diesem Text distanzieren möchte ist von Allmachtsgedanken und Selbstüberschätzung. Ich bin der Überzeugung, dass mehr möglich ist, als die meisten von uns glauben. UND nein, wir sind nicht allmächtig. Das wäre für mich eher wieder ein anderer Anteil des inneren Kindes, dass über Allmachtsgedanken versucht seine Ängste zu kontrollieren. Doch dazu gerne ein anderes mal.</p>
<p>Willkommen im Leben, du einzigartiger Mensch. Glaub mir, Du wirst gebraucht, mit deinen einzigartigen, individuellen Gaben. Lass uns selbstwirksam sein.</p>
<p>Gerne begleite ich dich dorthin ein (weiteres) Stück deines Weges.</p>
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		<title>Ressourcen und Regulation</title>
		<link>https://sabine-schroeder-seminare.de/ressourcen-und-regulation/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sabine Schröder]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jan 2025 19:27:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hallo Du! Wie im letzten Newsletter (Vom kleinen, feinen Unterschied: Beruhigen versus Regulation) angekündigt, möchte ich mich in der heutigen Ausgabe damit befassen, was Regulation möglich machen kann, um das [&#8230;]</p>
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<h2>Hallo Du!</h2>
<p>Wie im letzten Newsletter (Vom kleinen, feinen Unterschied: Beruhigen versus Regulation) angekündigt, möchte ich mich in der heutigen Ausgabe damit befassen, was Regulation möglich machen kann, um das Fühlen für uns zu ermöglichen und das Gefühlte verarbeiten und integrieren zu können. Im Gegensatz zur Regulation und Integration steht, das Fühlen bestimmter Zustände zu verdrängen oder noch weiter abzuspalten, um sie nicht mehr wahrnehmen zu müssen.</p>
<p><strong>Was sind Ressourcen?</strong></p>
<p>&#8222;Ressourcen&#8220; im Kontext emotionaler Selbstregulation sind hauptsächlich ganzkörperliche Erfahrungen, die ein Wohlgefühl in uns auslösen. Nicht selten sind sie gekoppelt an eine angenehme Erfahrung aus der Vergangenheit, die über unsere bewusste Erinnerung daran abgerufen und in uns wirksam werden kann. Ein bestimmter Geruch oder Geschmack kann so etwas sein. Oder ein Ort, eine Landschaft. <br />
Aber es können auch später im Leben entdeckte oder erlernte Unterstützungen sein. Beispielsweise kann eine bestimmte Geste helfen, wie etwa die Hände auf die Brust (Herzraum) oder auf den Bauch zu legen und bewusst tief und ruhig zu atmen.</p>
<p><strong>Kennst du deine Ressourcen?</strong></p>
<p>Bisher habe ich so einige für mich entdeckt: Musik, Mila (meine Mieze), mein Atem, Meditation (es hat lange gedauert, bis ich das stille Sitzen als wertvolle Ressource für mich entdeckt habe), der Blick aus dem Fenster, die Vögel am Futterhaus zu beobachten. Mein Zuhause. Schlaf. Ein Buch. Sprache. Ein schöner Film. Leckeres Essen. Mein Buchweizenbrei. Meine Wärmflasche. Gerüche (einen mir nahe stehenden Menschen oder ein Tier zu riechen, Schnee, Wasser, Erde, „meine“ Eiche, Kaffee…..- ich bin definitiv eine Nasenbärin).</p>
<p>Und noch weitere: Unverplante Zeit haben, gemeinsames Lachen, körperliche Nähe (mit mir selbst, mit einem Menschen/mit lebenden Wesen, mit denen ich mich verbunden fühle). Natur. Neue Wege entdecken. Bewegung ohne Leistungsdruck. Stille. Ein inspirierender Vortrag. Freundlichkeit. Herz-Begegnungen. &#8222;Meine&#8220; SE-Therapeutin. Die Freude daran Seminare zu leiten und zu begleiten. Lernen. Diziplin/Struktur – wenn es mir gelingt, jenseits von Druck &#8211; entspannt in der Ausrichtung zu sein. </p>
<p>All das sind Ressourcen für mich. Und ich vermute, es gibt noch viel viel mehr.</p>
<p><strong>Regulation und zwei praktische Anregungen dazu</strong></p>
<p>Vermutlich kennst du das auch, dass du Spannung in dir hast, die du mit den gewohnten Mitteln nicht gelöst bekommst.</p>
<p>Eine wundervolle Möglichkeit, um dem Nervensystem die Gelegenheit zu geben sich zu entladen ist das <strong>neurogene (muskuläre) Abzittern</strong>, das wir im Grunde instinktiv machen, wenn wir Körperspannung abbauen und das Zittern zulassen. Der Traumatherapeut David Berceli hat ein Übungskonzept entwickelt, das er <a href="http://newsletter.sabine-schroeder-seminare.de/c/103003477/0a256ff41-sqrhss">TRE (Tension &amp; Trauma Releasing Exercises)</a> genannt hat. Über das Abzittern bekommt der Körper das Signal, dass die Situation, die zu der starken Anspannung geführt hat, vorbei ist. Es braucht etwas Übung, dieses Loslassen. Wir sind eher gewohnt, uns zusammenzureißen und unseren Körper zu kontrollieren. Solltest du in deiner Biographie besonders belastende Erfahrungen gemacht haben, kann es hilfreich sein, dich von einer/m traumasensiblen Körpertherapeutin:en zu Beginn hierbei begleiten zu lassen.</p>
<p>Es gibt einiges an Literatur und auch Videos im Internet darüber, wie das neurogene Zittern funktioniert und wie du es für dich nutzen kannst. Das regelmäßige Abzittern von Körperspannung und eine &#8222;Nervensystem-Hygiene&#8220; zu pflegen ist unserer Gesundheit und unserem Allgemeinbefinden sehr zuträglich.</p>
<p>Eine weitere Alternative zur Selbstregulation ist das<strong> Schütteln. </strong>Anstatt in Bewegungslosigkeit zu verharren in dem Versuch, sich darüber zu beruhigen, empfehle ich sanft in Bewegung (Emotion &#8211; motion = Bewegung) zu kommen und der im Körper angestauten Energie eine Möglichkeit zu geben ihren Ausdruck zu finden. Atem, Bewegung und Stimme sind hierfür hilfreich. Druck dagegen nicht. Das Schütteln, von dem ich hier schreibe, verstehe ich als ein Einschwingen auf sich selbst, das sich in der eigenen Zeit von selbst intensivieren kann, um Entladung zu unterstützen. </p>
<p>Ich wünsche dir viel Freude beim Ausprobieren. </p>
<p>Gerne begleite ich dich ein (weiteres) Stück deines Weges.</p>
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<div>Herzliche Grüße</p>
<p>SAbine</p>
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