Aspekte im Sein

Hallo Du!

In welchen Gefilden bist du derzeit unterwegs? Was erlebst du?
Kannst du die Möglichkeiten der Veränderung und des Reifens für dich zulassen?

Für mich hat diese Zeit eine Menge (zugegebenermaßen herausforderndes) Potential.

Da gibt es Momente, wo etwas in mir still werden mag. Rückzug. Nichts tun. Sein. Aufenthalte in der Natur, tiefes Schlafen, viele viele Nickerchen. Essen zubereiten und aufnehmen, verdauen. Lesen, Musik hören, mich pflegen - Seelenzeit. Dann hänge ich in meiner Affenschaukel auf dem Balkon ab, schaue Löcher in die Luft, lausche dem Zwitschern der Vögel, dem Wind in den Bäumen...

In den Tagen in der Klinik erlebe ich mich von einer anderen Seite. Da entstehen tiefgreifende Prozesse mit den Klienten, die mich ganz anders in den Moment eintauchen lassen. Sogar mit Maske, die sowohl die Klienten, als auch die Therapeuten seit letzter Woche ganztägig zu tragen haben, waren erstaunliche, berührende und heilsame Momente im miteinander möglich. Niemals hätte ich das für möglich gehalten. Und es ist! Ich fühle mich verbunden, dankbar und präsent über Kontakt.

Zurück aus dem nie wirklich alltäglichen Klinikalltag, zuhause angekommen, folgt wieder der Wunsch nach Stille. Verdauen. Integrieren. Für mich nichts wirklich Neues, und doch, es ist etwas anders. Es gibt sie gerade nicht, die vielen Termine außerhalb. Seminare und Schossraumzeiten sind abgesagt, oder verschoben. Ich gewinne Zeit und ahne - bei aller Herausforderung, dass diese Zeit kostbar und wichtig ist. Ein kollektiver Paradigmenwechsel?

Die folgenden Zeilen habe ich auf FB entdeckt:

Wenn ein Ei von außen zerbrochen wird, endet Leben.
Wird es aber von einer inneren Kraft gebrochen, beginnt Leben.
Große Dinge beginnen immer von innen.
gesehen bei Elfriede Haassehrenfeld

Es ist immer wieder pure Magie, irgendwann kommt ein Impuls von Innen, ich bin soweit, in Aktion zu treten. Die Schöpferin in mir ist bereit für den nächsten Schritt. Raus aus der scheinbaren Starre und Stagnation, die vermutlich gar keine war, rein in mein schöpferisches Sein. Plötzlich ist es an der Zeit, ins Handeln zu kommen, die Fäden neu aufzunehmen. Energie steht mir von einem auf dem anderen Moment zur Verfügung um aktiv zu werden. Nicht aus Angst vor, sondern als: Lust auf.
Was ist wirklich wichtig für mich? Jetzt! Was ist dran, es loszulassen? Was möchte jetzt geordnet werden?

Wiedereinmal gibt es keine Abkürzung. Ich meine, es braucht die Zeit des Still-werdens, die Zeit der Zuwendung. Es braucht die Zeiten, in denen wir unsere inneren Knoten wahrnehmen und eine bewusste Entscheidung treffen können, diese zu lösen. Knoten lösen heißt, sich behutsam zu öffnen, anstatt weiter eng zu werden. Knoten für Knoten. Für die Verbindung - den roten Faden zur Quelle wieder aufnehmend. Der Quelle in dir.

Bisweilen können Zweifel und ein Mangel an Vertrauen zu heftigen inneren Auseinandersetzungen führen. Wie gehst du in solchen Phasen mit dir um? Was hilft dir? Wie kannst du dich auf zugewandte Art herausfordern? Den nächsten Schritt tun? Den ersten Schritt?

Zur Erinnerung für dich:
Der Beginn ist immer dein Atem. Dein bewusstes Atmen ist deine Erlaubnis, deine Öffnung zu dem, was gerade ist. Dein JA zum Moment. Deine Bereitschaft, dich auf den Moment einzulassen und ihn kennenzulernen. Dieser Moment ist wie jeder andere einzigartig und es könnte Vieles zu entdecken sein. Jenseits deiner Gewohnheiten. Jenseits deiner Glaubenssätze.

So mag ich dich ermutigen, diese Zeit zu nutzen, um bewusst mit Momenten zu sein. Zu fühlen. Die auslösende Geschichte/den auslösenden Gedanken loszulassen und dich ganz dem Gefühl im Moment zu widmen.

Zu diesem Thema ist eine wundervolle Meditation zu mir gekommen. Ich habe ihr den Namen 'Die Tafel der Gefühle' gegeben.

Mein aktuelles Angebot für dich:

Diese Meditation werde ich per Zoom am Do. 14. Mai um 19:30 Uhr anbieten. Dauer: ca. 1 Stunde. Wenn du dabei sein möchtest, so melde dich bitte per E-Mail bei mir an. Ich schicke dir dann gerne den Link und Informationen zu Zoom.
Unkostenbeitrag: 12 Euro.

Gerne begleite ich dich ein (weiteres) Stück deines Weges.